Warum machen wir das?

Als Radfahrer hat man es in Mönchengladbach nicht besonders leicht. Radwege gibt es meist nur in bedauerlichem Zustand. Diese sind von Wurzelwerk durchzogen, oftmals nur 60 cm breit, Unfälle durch das so genannte “Dooring” prägen die Stadt nachhaltig. Dennoch wird Politik nicht müde, die Benutzungspflicht dieser lebensgefährlichen Radwege zu befürworten bzw. diese nicht aufzuheben.

Auf den Hauptstraßen herrscht meistens starker Verkehr. Auch hier kann die Politik sich nicht durchringen, eine innerstädtische Tempobegrenzung einzuführen.

Der Auto-Lobbyismus in Mönchengladbach ist groß. So warb die Marketinggesellschaft noch im Herbst / Winter 2014 als Weihnachtsaktion mit großflächigen Plakaten, welche die Aufschrift “Mönchengladbach – die autofreundliche Stadt” trugen.

Radfahrer werden oftmals nicht als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Im Verband – der kritischen Masse – können wir schön entspannt und sicher auf den Straßen fahren und unseren Platz auf den Verkehrswegen einfordern.

Man kann diese Aktionsform als Gegenbewegung zur alltäglichen Blechlawine auf den Straßen Mönchengladbachs begreifen – und als Feier für das Verkehrsmittel Fahrrad!

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